ElyshaDangerfield904
Privatpatienten bekommen oft die besser wirkenden Pharma Produkte. Bei der oberflaechlichen Betrachtung, ob ein Heilmittel vielversprechend benutzt werden kann oder ob das nicht der Fall ist, ist es zunaechst in keiner Weise entscheidend, ob und in welchem Umfang die Unkosten getragen werden. Das ist eher von Relevanz, wenn man eine Entscheidung pro oder contra ein Prinzip trifft und sich nach ganz persoenlichen Grundannahmen mittels Schlagwortkombinationen wie per exemplum: krankenversicherung selbst im Internet erkundigt, bevor man eine Auswahl trifft. Sogar wenn sich enorm viele PatientInnen ueber die "Zweiklassen-Behandlung" besorgt aeussern, die wochenlang auf den fachaerztlichen Praxistermin ungeduldig warten oder ganz Nachmittage lang im unbequemen Wartezimmer privat KV vericherte Mitpatienten ohne lange Wartezeit vorbeiziehen beobachten, bezeugte bereits eine diese Woche publizierte Studie, dass es sowohl bei der Wirtschaftlichkeit sondern auch bei der Qualitaet der Versorgung in der Privaten Krankenkasse Schwachpunkte gibt.
Es ist unzweifelhaft eine Tatsache, dass einen Beschluss dafuer oder gegen eine Form der Versorgungssicherung im Gesundheitswesen wahrlich nicht lediglich darauf aufbaut, in welchem Umfang man nicht-verordnungspflichtige Praeparate von der Versicherung rueckverguetet bekommt oder nicht. Gewiss ist der Anteil der Sorte an Therapeutika bei den Mitgliedern der privaten Versicherungen merklich groesser als bei den GKV Versicherten.
Das ist noch keine Behauptung, welche den Wirkungsgrad beweist oder ablehnt.
