16-T02 In Erinnerung bleiben: Unterschied zwischen den Versionen

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Unsichtbar ist beim Unsichtbaren Theater eigentlich »nur«, dass es Theater ist. Wir spielen an geeigneten Locations in Kassel grob vorgeplante Szenen, die dem »unfreiwilligen« Publikum als bizarre, provokante oder berührende, jedenfalls aber ungewöhnliche Alltagssituationen erscheinen und, da diese Szenen sich auch im Nachhinein nicht als Theater zu erkennen geben, als solche in Erinnerung bleiben. Ein klar strukturiertes Setting von Provokateuren und Beobachtern sorgt dafür, dass die jeweiligen Spieler ein Feedback (auch der leisen) Reaktionen des Publikums erhalten, aber auch gegen Übergriffe geschützt sind. Voraussetzung ist eine gehörige Portion Mut, eigene Grenzen zu überschreiten und mit sozialen Normen zu spielen. Denn niemand wird merken, dass alles nur Schauspiel ist.
Fragen nach dem Wesen des eigenen und des fremden Ichs sind grundlegende biographische Fragen, die das ganze Leben eines Menschen tief prägen. In diesem Seminar werden wir anhand ausgewählter Texte von Philosophen, Psychologen und Neurologen diesen Fragen nachgehen, vor allem in Hinblick auf die Bedeutung und Auswirkungen unseres Verständnisses des Ichs für das eigenen Handeln und Denken.  
 
  
  

Version vom 13. April 2017, 09:36 Uhr

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Dr. phil. Axel Ziemke

Geboren 1960 in »Karl-Marx-Stadt« (heute wieder Chemnitz), Studium der Biochemie an der Martin-Luther-Universität Halle, nach der Wende Promotion in Philosophie, Postdoktorand am Graduiertenkolleg „Kognition, Gehirn, Neuronale Netze“ an der Ruhr-Universität Bochum, Oberstufenlehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Remscheid für Biologie, Chemie, Philosophie und Schauspiel, Interessenschwerpunkte: Hirnforschung, Evolutionsbiologie, Körper-Geist-Problem, Politische Philosophie, Religionsphilosophie, Spiritualität, Theater




Kursbeschreibung

Unsichtbar ist beim Unsichtbaren Theater eigentlich »nur«, dass es Theater ist. Wir spielen an geeigneten Locations in Kassel grob vorgeplante Szenen, die dem »unfreiwilligen« Publikum als bizarre, provokante oder berührende, jedenfalls aber ungewöhnliche Alltagssituationen erscheinen und, da diese Szenen sich auch im Nachhinein nicht als Theater zu erkennen geben, als solche in Erinnerung bleiben. Ein klar strukturiertes Setting von Provokateuren und Beobachtern sorgt dafür, dass die jeweiligen Spieler ein Feedback (auch der leisen) Reaktionen des Publikums erhalten, aber auch gegen Übergriffe geschützt sind. Voraussetzung ist eine gehörige Portion Mut, eigene Grenzen zu überschreiten und mit sozialen Normen zu spielen. Denn niemand wird merken, dass alles nur Schauspiel ist.




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