Veranstaltung zum Glas der Vernunft 2015

Aus Jugendsymposion

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Preisträger 2015: Avi Primor


Avi Primor hat sich als Botschafter Israels in Deutschland 1993-1999 in besonderer Weise für die Aussöhnung der Staaten Israel und Deutschland sowie der Bevölkerung beider Staaten eingesetzt. Heute arbeitet er als Vorsitzender der Israelischen Gesellschaft für Auswärtige Politik (Israel Council on Foreign Relations) ausgleichend an der Friedenspolitik im Nahen Osten.

2004 gründete er das trilaterale Zentrum für Europäische Studien, welches seit 2013 an der Universität Tel Aviv angesiedelt ist und mit Universitäten in Jordanien und Ost-Jerusalem kooperiert. In diesem Zentrum studieren junge Menschen aus Israel, Jordanien und Palästina gemeinsam, um in einem Prozess des gegenseitigen Kennenlernens feindliche Emotionen zu überwinden und an dem großen Ziel eines Friedens im Nahen Osten zu wirken.


Veranstaltung am Samstag, den 19. September 2015
Podiumsdiskussion und Empfang

Ort:
Festsaal der Freien Waldorfschule Kassel, Hunrodstraße 17, 34131 Kassel

15:30 – 16:00 Uhr
Ankommen

16:00 – 17:00 Uhr
Podiumsgespräch mit dem Preisträger Avi Primor
»Frieden im Nahen Osten«
Musikalische Darbietung Guy Mintus (Klavier)

17:00 – 18:00 Uhr
Empfang

18:00 – 19:30 Uhr
Austausch und Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern:

Der Friedensprozess im Nahen Osten: Ist Versöhnung möglich? Ein Austausch über die israelisch-palästinensischen Beziehungen mit Blick auf die deutsch-israelischen Beziehungen

Die in Europa ankommenden Flüchtlinge und die Herausforderung an eine offene Gesellschaft

Die dunkle Renaissance von Nationalismus und Totalitarismus. Sind Sicherheit und Ordnung wichtiger als Demokratie und Zivilgesellschaft?

Guy Mintus wird während der Diskussionsrunden anwesend sein.


Preisverleihung DAS GLAS DER VERNUNFT am Sonntag, den 20. September 2015

Ort:
Opernhaus des Kasseler Staatstheaters, Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

11:30 Uhr
Preisverleihung Kasseler Bürgerpreis an Avi Primor
Festrede: Dieter Kronzucker »Abraham & Ibrahim – Ein Anfang und kein Ende«