9-S12 Ist das Leben berechenbar?

Aus Jugendsymposion

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Thomas Neukirchner

Kurzbiografie: Thomas Neukirchner hat in Berlin Mathematik und Physik studiert. Während seiner sich daran anschließenden wissenschaftlichen Tätigkeit an der Uni beschäftigte er sich aus dem Blickwinkel der Geometrie mit verschiedenen Fragestellungen aus Physik (Relativitätstheorie) und Biologie (Blattstellungslehre). Seit 4 Jahren ist er an seiner ehemaligen Schule, der Waldorfschule in Karlsruhe, Oberstufenlehrer für Mathematik und Physik.




Kursbeschreibung

Fliegen wir mit einem Flugzeug, so vertrauen wir darauf, dass es sich in der Luft genauso verhält, wie die Konstrukteure es voraus berechnet haben. Neben wem wir im Flugzeug sitzen werden, bestimmt wohl der Zufall und von Glück sprechen wir, wenn sich mit unserem Sitznachbarn ein tiefer gehendes Gespräch ergibt, ja vielleicht sogar eine Freundschaft, die das weitere Leben verändert – sicherlich ein Ereignis, dass sich nicht im Voraus berechnen lässt.

Doch wo genau verläuft die Grenze zwischen Berechenbarem und nicht Berechenbaren, zwischen physikalischen Gesetzmäßigkeiten und komplexen Vorgängen des Lebens, die sich einer Voraussage entziehen? Ist nicht auch ein lebender Organismus den deterministischen Gesetzen der Physik unterworfen und damit letztlich berechenbar? Lässt sich das Leben am Ende doch auf eine einfache Formel bringen?

Mit solchen Fragen wollen wir uns anhand mathematischer und physikalischer Modelle beschäftigen.





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