17-T11 LandArt

Aus Jugendsymposion

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Luca Lysan Michelsen

Ich bin 21 Jahre alt und ehemalige Teilnehmerin des Kassler Jugendsymposions.

Bis zur 12. Klasse war ich Schülerin der Freien Waldorfschule Braunschweig und habe anschließend meine Fachhochschulreife mit dem Schwerpunkt Kunst und Gestaltung absolviert. Da ich nach meinem schulischen Abschluss zunächst weitere Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit sammel wollte, habe ich für »erlebnistage« (einen Anbieter für erlebnispädagogische Klassen- und Gruppenfahrten) gearbeitet und in diesem Rahmen meine Ausbildung zum Erlebnispädagogen abgeschlossen.

Seit Oktober dieses Jahres bin ich Studentin an der FH Münster im Fach Soziale Arbeit.

Mit LandArt habe ich mich zum ersten Mal intensiv im Rahmen eines Workshops im Allgäu auseinander gesetzt. Daraufhin war meine Faszination für diese einfache, aber trotzdem so wirkungsvolle Begegnung von Kunst und Natur geweckt, ich habe meine Abschlussarbeit zum Thema: „LandArt – Eine Auseinandersetzung mit der Natur und ihrer Unendlichkeit als Kreisbewegung“ geschrieben und bereits mehrfach LandArt Kurse für Kinder und auch Erwachsene gegeben.




Kursbeschreibung

»Wenn wir in uns einen ruhigen, offenen Ort schaffen und die Intuition in diesen Raum eintreten lassen, befähigen wir uns, das Wesen der Dinge zu hören, zu sehen oder zu fühlen.« (Wendy Palmer)

In der Natur ist immer alles in Bewegung und verändert stetig seine Form.

In diesem Training wollen wir uns gemeinsam, wie auch jeder für sich, auf den »Raum Natur« fokussieren und durch intuitives Handeln und Gestalten die Entstehung mit der Vergänglichkeit zusammen führen.

Nach einem ersten Kennenlernen und einer kurzen Einführung über die Hintergründe und Besonderheiten der LandArt werden wir mit Hilfe verschiedener Übungen versuchen, uns auf das Einzulassen und mit dem künstlerisch zu agieren, was die Natur uns gerade zur Verfügung stellt.

Dabei geht es primär um den Prozess selbst, um das Erleben, Erfahren und Entdecken der Natur und nicht um das »Endprodukt«.

Als Gestaltungsraum wird uns das Gelände der Waldorfschule stehen. Materialien werden vorwiegend Holz/Äste, Erde, Laub, Wasser und Steine sein.

Falls das Wetter nicht mitspielt, werden als Alternativprogramm verschiedene Sinnesübungen und praktische Annäherungen zum Thema »Wahrnehmung von mir, meinen Mitmenschen und dem Raum, der uns umschließt« angeboten.

Bitte beachten:

Voraussetzungen: Interesse an der Natur und ihren Gegebenheiten und an der Gestaltung von Kunstobjekten.

Warme, wetterfeste und witterungsbeständige Kleidung (evtl. auch alte Handschuhe), da wir die meiste Zeit draußen sein werden. Wer hat, Gartenschere und/oder Taschenmesser, alte Beutel zum Sammeln von Materialien




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