17-S08 Wo denn sonst?

Aus Jugendsymposion

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Auf der Spur eines erweiterten Raumbegriffs



Charles Gunn

In 35 Jahren Berufstätigkeit habe ich breite Erfahrungen gesammelt: Mathematiker (M. Sc., UNC-CH Master of Science, University of North Carolina at Chapel Hill, 1983; Ph. D., TU-Berlin, 2011), Computergraphikspezialist, mathematischer Filmemacher und Oberstufenlehrer.




Kursbeschreibung

Auf der einen Seite die Forderung nach menschlicher Freiheit und Selbstbestimmung; zum anderen eine Technologie, die immer mehr Bereiche des Lebens durchdringt. Eine »innere« Welt steht einer »äußeren« gegenüber. Wir leben in diesem Spannungsfeld – aber ein klares Nachdenken darüber ist schwierig, da eine gemeinsame Sprache fehlt. Wir suchen diese unter Berücksichtigung des räumlichen Aspekts. Ein Überblick über die Geschichte des Raumbegriffs ab dem Jahr 1500 führt uns zur projektiven Geometrie – insbesondere zum sogenannten Dualitätsprinzip – als erweitertes Raumkonzept, das diese beiden Welten umfasst.

So weit wie möglich wird die Diskussion auf Beispielen aus dem täglichen Leben basieren. Der mathematische Inhalt wird über einfache 2D-Diagramme dargestellt.

Voraussetzungen: Die beste Voraussetzung ist Interesse an Fragen wie »Denke ich oder denkt mein Gehirn?« oder »Zugegeben, Newton hat erklärt, wie der Apfel vom Baum fällt, aber – wie ist er zunächst hinaufgelangt?«




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