14-S07 Horizont als Grenze

Aus Jugendsymposion

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Ellen Markgraf

ist Kunsthistorikerin und Fotografin und lebt in Kassel.
Ihre Doktorarbeit schrieb sie über den sizilianischen Maler der Renaissance Antonello da Messina im Kontext der künstlerischen Entwicklungen diesseits und jenseits der Alpen. Die intensive Auseinandersetzung mit dieser Epoche bildet die Basis ihrer wissenschaftlichen Arbeit, die ihren Schwerpunkt in der Vermittlung hat.
Im Anschluss an die Doktorarbeit öffnete sie sich immer mehr auch den Tendenzen und Strömungen der zeitgenössischen Kunst. Untersuchungen motivgeschichtlicher Natur stehen im Mittelpunkt ihres Interesses. In Vorträgen und Seminaren spielen diese Themen, wie beispielsweise die Frage nach der Darstellung der Zeit als Phänomen in der Kunst, eine große Rolle.
Führungen in ständigen und in Sonderausstellungen gehören ebenso zu ihrem Arbeitsfeld wie die Eröffnung von Ausstellungen und das Schreiben von Texten. Kontakte zu verschiedenen Museen wie zu Kunstvereinen und Galerien bilden einen Schwerpunkt in ihren Aktivitäten. Seit 2007 engagiert sie sich in der Fotografie als einem Medium für den ganz persönlichen Ausdruck und die Wahrnehmung der umgebenden Welt.




Kursbeschreibung

Die Beschäftigung mit der künstlerischen Darstellbarkeit des Horizontes als Grenze bildet den roten Faden für das Seminar. Beispiele aus der Kunstgeschichte werden betrachtet. In welchen Bildthemen spielt der Horizont eine Rolle? Ist er wirklich nur in der Landschaftsdarstellung zu finden oder auch im übertragenen Sinne? Bekannt ist sicher das Gemälde von C. D. Friedrich »Der Mönch am Meer«. Dies sei als ein signifikantes Beispiel genannt. Wichtig ist auch die Frage, wie neue künstlerische Medien mit dem Thema umgehen.




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