13-T07 Die Ästhetik der Abwesenheit

Aus Jugendsymposion

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Johannes Renzenbrink

Kurzbiografie: Künstler, Lehrer an der Freien Waldorfschule Offenburg, in der Lehrerausbildung am Seminar Kassel tätig




Kursbeschreibung

»Liebe ist eine Funktion der Abwesenheit«. Dieser Satz von Tadao Ando meint allgemein, dass Lieben heißt, das zu geben, was dem anderen fehlt. Wendet man diese Aussage auf den malerischen Prozess an, so bedeutet dies, dass gerade das Nichtgemalte, der ausgesparte Raum, der für die Gestaltung entscheidende Zwischenraum darstellt. Aber auch einen Bildraum so zu öffnen, dass sein Potential zu neuen formalen wie inhaltlichen Perspektiven erlebbar wird, steht auch als tieferer Aspekt in diesem thematischen Zusammenhang. Es ist eine große spannende Herausforderung für die Malerei und Zeichnung, daher kann man in diesem Kurs seine malerischen wie zeichnerischen Erfahrungen weiter vertiefen.





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