13-S10 Ein philosophisches Gespräch über Solowjows Werk »Der Sinn der Liebe«

Aus Jugendsymposion

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Seminar für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Schule bereits abgeschlossen haben


Rita Schumacher · Florian Stille

Rita Schumacher ist Mitarbeiterin des Lehrerseminars für Waldorfpädagogik, Lehrerin an der Freien Waldorfschule Kassel und Mitglied des Organisationsteams der Kasseler Jugendsymposien. Florian Stille ist Oberstufenlehrer für Deutsch und Geschichte an der Freien Waldorfschule Kassel und Gastdozent am Lehrerseminar für Waldorfpädagogik Kassel.




Kursbeschreibung

»In der Geschlechtsliebe, sofern sie wahrhaft verstanden und wahrhaft verwirklicht wird, erhält die göttliche Wesenheit das Mittel zu ihrer endgültigen, äußersten Verkörperung im individuellen Leben des Menschen.« (Wladimir Solowjow) – ein philosophisches Gespräch über Solowjows Werk »Der Sinn der Liebe«

Der russische Philosoph Wladimir Solowjow nähert sich der Frage nach dem Eros als Platoniker – Er betrachtet das Phänomen der Liebe anthropologisch und mystisch-religiös im Kontext der conditio humana. Zugleich ist er ein Mensch des 19. Jahrhunderts und fragt ganz pragmatisch nach dem Sinn dieser Erscheinung des menschlichen Lebens im Rahmen der Evolution.

Von Solowjows Abhandlung »Der Sinn der Liebe« (1892-1894) wollen wir uns anregen lassen, über das titelgebende Thema ebenso grundsätzlich wie konkret nachzudenken. Möglicherweise werden wir noch Auszüge aus Platons »Gastmahl« sowie von Solowjow angeführte literarische Textbeispiele hinzuziehen – etwa aus dem Bereich der höfischen Minnelyrik oder aus einem Werk, dessen Protagonist zu den großen Liebenden der Weltliteratur zählt: Don Quijote. Auch an moderne Vergleichstexte ist zu denken.





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