10-S02 Wir sind das Wesen, das andere in uns hineinsehen (Max Frisch)

Aus Jugendsymposion

Wechseln zu: Navigation, Suche

Selbstbildnis und Selbstbiographie – das Drama des eigenen Ich



Holger Grebe

Kurzbiografie: Germanist und Historiker, seit 1991 Oberstufenlehrer für Deutsch und Geschichte an der Freien Waldorfschule Balingen, zahlreiche journalistische Arbeiten, regelmäßige Vorträge und Seminare zu Literatur und Zeitgeschichte bei Lehrer- und Jugendtagungen (Essayband „Dem Zeitgeist auf der Spur“, Stuttgart 2009)




Barbara Walther

Kurzbiografie: Jahrgang 1960, Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Pädagogik in Bonn und Göttingen, seit 1993 Oberstufenlehrerin für Deutsch und Kunstbetrachtung in Hannover-Bothfeld, von Kindheit an mit Kunstwerken der (klassischen) Moderne vertraut.



Kursbeschreibung

Schon für den jungen Dürer werden 1484 der Blick in den Spiegel und das Selbstportrait zu einem Medium der Selbstbefragung. Im Industriezeitalter wird Jahrhunderte später die Wahrnehmung von Wirklichkeit in bildender Kunst und Literatur zum Problem. Die Ich-Gewissheit und damit die empathische Übereinstimmung mit mir selber gehen seit 1900 immer mehr verloren – nicht nur bei Franz Kafka und Max Frisch. Im Rahmen eines Seminars und einer Übung zur Bildbetrachtung wollen wir Fragen aufwecken, ohne die der eigene Selbstentwurf nicht gelingen kann. Weiß ich denn selber, wer ich bin? Neben einem Blick auf Textauszüge soll als Methode auch das kreative Schreiben dienen. Keine Vorkenntnisse nötig. Das Seminar kann auch unabhängig von der Übung besucht werden.

Informationen/Voraussetzungen: Papier, Stifte, Neugier




Links