1-ST02 Internetgestützte Kommunikationsplattform

Aus Jugendsymposion

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Kursleiter: S.Fröhlich und H.Fligge

Mit diesem Bericht will ich versuchen, euch unsere Arbeit aus der Seminar-Trainingskombination »Internetgestützte Kommunikationsplattform« näher zu bringen.

Der Kurs wurde hauptsächlich von Herrn Fligge geleitet, da er die Kenntnisse und die Erfahrung zum Erstellen und Programmieren der Internetseite hatte. Frau Fröhlich war in erster Linie dabei, da sie mitverantwortlich für das Auftreten des Jugendsymposions nach außen und für die Gestaltung ist.

Der Kurs bestand insgesamt aus sechs Personen, was die Arbeit eher erleichterte und beschleunigte. Zudem war die Möglichkeit gegeben, dass wirklich jeder seine Ideen und Vorschläge mit einbringen konnte, was bei einer Gruppe von 10-20 Personen recht schwierig geworden wäre.

Zu Beginn des Kurses wurden wir von Herrn Fligge aufgefordert, eigene Ideen und Vorstellungen zur Zielsetzung des Kurses zu nennen. Hier wurde schnell klar, dass es uns in erster Linie darum ging, am Ende eine Internetseite online stellen zu können, die vor allem dem Austausch der Teilnehmer untereinander dienen sollte.

Nach dieser Runde stellte uns Herr Fligge dann seine Ziele vor, die in etwa mit unseren übereinstimmten. Es ging ihm nicht darum, am Ende des Kurses eine perfekte Internetseite mit Informationen, Bildern, einem Forum oder einem Blog online stellen können, sondern vielmehr darum, ein Grundgerüst zu erstellen, dass dann im Laufe der Zeit mit jedem weiteren Jugendsymposion größer und komplexer werden kann. Das Ziel des Kurses war also klar, aber zur Umsetzung fehlte etwas sehr Wichtiges. Noch wurde von eigentlich keinem aus der Gruppe eine eigene Internetseite oder ein eigener Blog erstellt. Die Idee war also, dass jeder aus der Gruppe auf seinem Computer vorerst eine eigene, von außen nicht zugängliche Internetseite erstellen sollte. Der Vorteil dabei war, dass jeder von uns einfach alles ausprobieren, erforschen und die Internetseite nach seinen Vorstellungen gestalten konnte, ohne dabei Schäden an der allgemeinen Seite des Jugendsymposions zu riskieren.

Um die eigene Internetseite erstellen zu können, haben wir XAMPP benutzt, ein Opensource- Programm, mit dem ein eigener Server erstellt werden kann. Die Internetseite wollten wir dann mit „Serendipity“ gestalten. Serendipity ist ein weiteres Opensource- Programm, das zur Verwaltung von Blogs verwendet wird.

Was ich jetzt so einfach darstellen kann, erwies sich in der Realisierung als äußerst kompliziert. Jeder von uns arbeitete an seinem eigenen Laptop, die natürlich nicht alle gleich waren, sondern verschiedene Betriebssystem und Probleme mit sich brachten. Den ersten Tag haben wir daher nach der einleitenden Runde ausschließlich damit verbracht, auf jedem Laptop die benötigten Programme zu installieren. Dies zog sich dann noch bis zum Mittag des zweiten Tages. Die Hauptprobleme bestanden darin, dass die beiden Programme nicht miteinander kompatibel waren und dass die Programme nicht ordnungsgemäß auf jedem Laptop liefen.

Während dieser Zeit konnten wir uns aber ausgiebig über die Internetseite unterhalten und nach und nach nahm sie zumindest in unseren Köpfen immer mehr Gestalt an. Zusätzlich hierfür haben wir uns im Internet verschiedene Seiten und deren Aufbau angeschaut. Als schließlich jeder von uns alle nötigen Programme installiert hatte, wurde uns von Herrn Fligge gezeigt, wie wir unsere eigene Internetseite verwalten und anpassen konnten. Hier ging es in erster Linie um das allgemeine Aussehen der Seite, das durch eine Vorlage (Template) bestimmt wird. Wir mussten uns also aus vielen verschieden Templates eines auswählen, das am meisten unseren Ideen entsprach. Danach erklärte Herr Fligge uns, wie wie die Internetseite weiter anpassen konnten. Dabei ging es nun mehr um Feinheiten; ob der Blog einen Kalender enthalten soll, ein Inhaltsverzeichnis oder eine Suchfunktion.

Am Ende des Tages waren alle in der Gruppe soweit mit Informationen ausgestattet, dass wir die Möglichkeit hatten, selber an der Internetseite weiterzuarbeiten. Somit wurde uns am Ende des Tages die Aufgabe gegeben, bis zum nächsten Tag eine möglichst fertige Internetseite zu erstellen, sodass wir uns dann aus den verschiedenen Vorschlägen für eine entscheiden konnten. Für die Gestaltung wurden noch einige Vorgaben und Anregungen von Frau Fröhlich gegeben und dann hat sich jeder an die Arbeit gemacht und eine eigene Seite entworfen.

Der nächste Tag war schon der letzte und daher standen wir etwas unter Druck, da die Internetseiten zu der Zeit nur auf unseren eigenen Laptops vorhanden waren. Zu Beginn wurde also von jedem sein eigener Entwurf vorgestellt und in der Gruppe diskutiert, bis wir uns schließlich für einen Vorschlag entschieden haben. Da die Zeit immer knapper wurde, legten wir nur eine kurze Mittagspause ein und begannen sofort damit, den ausgesuchten Entwurf anzupassen, sodass eine Internetseite entstand, mit der wir alle zufrieden waren. Mit Herrn Fligge zusammen wurde die fertige Internetseite nun endlich auf die Homepage des Jugendsymposions geladen und letzte Änderungen und Anpassungen vorgenommen, sodass die Internetseite nun für alle zugänglich im Internet zu finden ist:

www.jugendsymposion.de

Die drei Tage dieses Kurses waren sehr intensiv, aber auch sehr interessant. Als Ziel haben wir uns am Anfang gesetzt, eine Internetseite zu entwickeln, auf der sich die Teilnehmer vom Jugendsymposion austauschen können und die eine gewisse Menge an Informationen enthält. Auf dieses Ziel haben wir in den drei Tagen sowohl in Gruppenarbeit als auch in Einzelarbeit zu gearbeitet und am Ende haben wir dieses Ziel wirklich erreicht. Wie von uns geplant, hoffen wir, dass die Internetseite nun mit jedem Jugendsymposion umfangreicher wird.

Ich fand diese Zeit wirklich gut, weil wir alle viel Spaß hatten und ich viel lernen konnte. Im Nachhinein hat mir der Kurs sehr viel gebracht, da ich die Informationen und Ideen zu Hause selber für die Umsetzung eigener Arbeiten nutzen konnte. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an Herrn Fligge, Frau Fröhlich und die Organisatoren des Jugendsymposions!

Bastian Bonse, Freie Waldorfschule Hamm, NRW

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